*schwärm*

Ich habe mich am vergangenen Wochenende total verliebt – in meine neueste kleine Nichte :) . Am Sonntag habe ich sie nämlich das erste Mal gesehen, gehört (ja, brüllen kann sie auch schon ganz gut) und auf dem Arm gehalten. Zehn winzig kleine Fingerchen griffen nach mir, umklammerten meine Finger und wollten sie gar nicht mehr hergeben… Süüüüüüüüüß! :)

Mit ihren dunklen Haaren und ihren großen braunen Kulleraugen könnte sie eigentlich auch mein Töchterchen sein ;) . Das sahen wohl auch alle anderen, die sich auf der Baby-Party eingefunden hatten, so. Denn ich durfte mir den ganzen Abend lang anhören: “Du bist die Nächste!” Und ganz ehrlich: Ein wenig neidisch bin ich jetzt ja schon auf meine Schwester… So ein süßes kleines Würmchen!

Aber andererseits weiß ich natürlich auch, dass ein Baby zu haben nicht nur Kuscheln und Knuddeln und Spielen, sondern eben auch sehr viel Verantwortung und Verpflichtungen bedeutet. Und dem fühle ich mich jetzt – mit 21 Jahren – noch nicht so recht gewachsen. Erst einmal will ich mein Studium abschließen, von zu Hause ausziehen, einen Beruf ergreifen, heiraten und dann – ja, dann kann man mal über Kinder nachdenken.

Schließlich will ich meinen Kindern (mindestens zwei) später etwas bieten können – außer meiner Liebe natürlich. Zuerst will ich selbst erwachsen werden und dazu braucht man eben Zeit…

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Outfit der Woche 15

Am Mittwoch war ich seit langer Zeit mal wieder in einem meiner Lieblingsläden – dem Bistro zur Werft in Erlenbach. Und dafür hab ich mich mal wieder schick gemacht, mit einem sexy geschlitzten schwarzen Minirock und einem lilafarbenen Oberteil, dazu noch die passende Strumpfhose :) .

Und obwohl ich vielleicht nicht danach aussehe, habe ich mir einen richtig schönen großen Burger mit Pommes bestellt. Denn: Ich ♥ Fast Food! Mein Glück ist ja, dass ich eigentlich alles essen kann, ohne fett zu werden :D .

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ToDo-Listen-abhaken macht glücklich!

Meine unter der Last von gefühlten tausend Zetteln voller noch zu erledigender Aufgaben stöhnende Pinnwand, kann seit heute wieder ein bisschen aufatmen! Die letzte Prüfung des Semesters ist mit Erfolg rum gebracht und die Arbeit am Projekt ist nun auch beendet! Es liegt also ein Wochenende voller Schlafen und Nichtstun im Wechsel vor mir und ich werde jede Minuten davon genießen bis am Montag wieder die Uni zu einer Plichtveranstaltung ruft! Aber selbst das kann meine gute, um nicht zu sagen ausgelassene Laune trüben, denn das Ziel, das Semesterende, rückt in Riesenschritten näher. Montag und Mittwoch nochmal in die Uni zum mich-berieseln-lassen und dann findet das Semester seinen krönenden Abschluss im gemeinschaftlichen in-Frankfurt-chinesisch-essen-gehen am Freitag im Rahmen des Chinesisch-Kurses. Juhuuu! :D

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Warten auf…

Nein, nicht auf Godot ;) !

Die letzten paar Tage habe ich auf meine nigelnagelneue kleine Nichte / Patenkind gewartet, der es wohl noch zu kalt draußen war um aus dem Bauch meiner Schwester, wo es doch so schön geheizt ist ;) , raus zu kommen. Am Freitag dann die freudige Nachricht: Madame Alexandra hat sich nun doch bequemt, ist stolze 52cm groß und hat schwarze Haare *süüüß*.

Jetzt warte ich nur noch auf eins: Auf mein Kleid, das ich mir Ende November letzten Jahres bestellt hatte als Weihnachtsgeschenk meiner Eltern. Von vier Wochen Lieferzeit war die Rede, jetzt warte ich schon ein paar Wochen mehr… Anrufen bei der Shop-Hotline hat leider auch nicht wirklich viel gebracht: Das Kleid liegt seit Anfang Januar beim Zoll in Deutschland… Wie lange das noch dauert, wusste der nette Herr von der Hotline auch nicht. Er konnte mir nur anbieten, mir das Geld erst einmal wieder zurück zu überweisen. Bis jetzt habe ich das noch nicht veranlasst… Sollte ich das überhaupt? Hinterher muss ich es doch noch einmal zurück-zurück überweisen. Wie lange soll ich denn noch warten?

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Outfit der Woche 14

Hilfe! In mir steckt eine Hausfrau! Gestern hat sie sich mal wieder blicken lassen – in Form eines selbstgekochten Menus. Und mit selbstgekocht meine ich diesmal nicht: Maggi-Tüte aufreißen und ein paar frische Zutaten dazu. Nein, ich meine damit so richtig nach Rezept und mit selbst abschmecken und so… Und gleichzeitig noch ein Schoko-Kuchen im Ofen :) .

Mit der süßen Schürze, die mir meine Eltern aus ihrem letzten Russland-Urlaub mitgebracht haben (man beachte die daruf abgebildeten Matrjoschkas :) ), fühle ich mich ein wenig wie die Vorzeige-Hausfrau des Fernsehens Bree van de Kamp :D . Dass die Schürze farblich auf den zart-rosa farbenen Rollkragenpulli abgestimmt ist, ist aber eher Zufall.

Achja, das Ergebnis meiner Küchen-Aktivität waren übrigens sehr leckere gratinierte Hackfleisch-Kartoffeln, dazu ein Sauerrahm-Dip mit frischer Petersilie und zum Nachtisch ein Double Chocolate-Kastenkuchen. Guten Appetit!

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Vorbei = Vorbei?

Wann ist vorbei eigentlich vorbei? Wann ist eine Beziehung wirklich beendet? Wann ist man bereit für eine neue Beziehung? Gibt es “vorbei” überhaupt?

Jeder von uns trägt eine gewisse Vergangenheit mit sich herum, niemand ist mehr ein unbeschriebenes Blatt. Jeder von uns war schon mindestens ein Mal verliebt, hatte schon Beziehungen, hatte vielleicht auch schon Pläne mit den Partnern. Und dann – von einem Moment auf den nächsten – soll es einfach so vorbei sein?

Was ist “vorbei” überhaupt? Bedeutet “vorbei”, dass man nicht mehr mit dem Partner zusammen ist? Dass man ihn nicht mehr berührt, nicht mehr küsst? Dass man keinen Kontakt mehr hat? Oder gar dass man nicht mehr an ihn denkt, ihn nicht mehr liebt? Ich denke, das muss jeder selbst für sich entscheiden. Meiner Meinung nach kann es niemals endgültig vorbei sein, irgendetwas bleibt immer zurück. Wir können unsere Gefühle nicht einfach abschalten.

Wann sind wir dann bereit uns auf jemand Neues einzulassen, uns wieder neu zu verlieben? Eine Freundin von mir erzählte mir, dass es da so eine Art Faustformel gibt, nach der es ungefähr die Hälfte der Dauer der Beziehung dauert um über diese hinweg zu kommen. Stimmt das? Kann das jemand hier bestätigen? Ich glaube nicht dran. Jeder von uns ist anders, fühlt anders. Manche richten ihren Blick sofort nach wieder nach vorne, können scheinbar alles hinter sich lassen, loslassen. Andere brauchen ihre Zeit: Zeit nach zu denken, Zeit zu vergessen, Zeit zu zweifeln, Zeit den nächsten Schritt zu gehen. Ich weiß nicht, wozu ich mich zählen würde…

Künftige Partner müssen wissen, worauf sie sich einlassen, sie müssen es akzeptieren und damit umgehen können. Deswegen müssen wir ihnen sagen, wo wir stehen. Alles andere wäre nicht fair.

Unsere Ex-Partner werden immer ein Teil unserer Vergangenheit bleiben und wenn wir sie als Freunde noch schätzen, werden sie auch ein Teil unserer Gegenwart und Zukunft sein.

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Outfit der Woche 13

Ein schwarzes Long-Shirt, eine gestreifte Bluse darüber, eine Jeans im Used-Look und eine farblich abgestimmte Herzchen-Halskette bilden mein Outfit der Woche diese Woche :) .

Was die beiden Fernbedienungen auf dem Bild sollen? Naja, ganz einfach: Schließlich ist dies mein Outfit von Mittwoch und Mittwoch ist „Desperate Housewives“-Tag! Wehe dem, der versucht mich Mittwoch abends anzurufen, zu besuchen oder mich auf sonstige Art und Weise vom Serien schauen abzuhalten! Denn ich muss zugeben: Ja, ich bin ein Serien-Junkie… Desperate Housewives, Lipstick Jungle, Sex and the City, LOST, Private Practice und am aller wichtigsten Grey’s Anatomy!

Und da Serien schauen alleine nur halb so viel Spaß macht, ist es doch umso schöner, wenn man jemanden hat, der mit einem guckt. Beispielsweise kann frau mit ihren besten Freundinnen einen Mädels-Abend veranstalten. (Apropos: Serien-Mädels-Abend müsste ich auch mal wieder veranstalten.) Aber es soll ja auch schon vorgekommen sein, dass der Partner, weil er ständig dazu gezwungen war, eine Serie mit einem zu schauen, selbst auf den Geschmack gekommen ist und diese Serie jetzt freiwillig mitguckt, weil er ja auch wissen will, welche neuen Entwicklungen und Rätsel es in der Wisteria Lane gibt ;) . Andersrum geht es natürlich auch: Sie schaut auf einmal auch seine Serie um herauszufinden, was denn nun mit dieser komischen Insel los ist, wer „Die Anderen“ sind und wann es für die Gestrandeten endlich nach Hause geht…

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Tante, die siebenfache

Jeden Moment kann es soweit sein: Ich werde zum siebten Mal Tante – und das im zarten Alter von 21 :) . Ich habe drei Geschwister, jedes meiner Geschwister hat bis jetzt zwei Kinder und meine Schwester erhöht den Einsatz jetzt auf drei. Das dritte Mädchen: Alexandra.
Der Geburtstermin war eigentlich gestern, also kann jede Sekunde mein Handy klingeln mit der Nachricht: Dein Patenkind ist jetzt da :) .
Ich platze gleich vor Spannung und Vorfreude :D !

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Outfit der Woche 12

Nachdem ich euch letzte Woche schon einen meiner Lieblingspullis präsentiert hab, geht’s diese Woche gleich weiter mit der Pulli-Parade :) . Und dieser Pulli gefällt mir so sehr, dass ich ihn diese Woche gleich zwei Mal an mir spazieren getragen hab bzw. immer noch trage: Am Montag in der Uni und heute für’s Kino nachher. Der Pulli ist einfach sooo kuschelig warm, da kann man sogar mal ohne Mantel und Schal vor die Tür (siehe Foto ;) ) und die Farbe gehört auch zu meinen absoluten Lieblingsfarben. Aber das Allerbeste daran ist, dass meine Mama mir den Pulli selbst gestrickt hat. Das heißt: Er ist ein Unikat! Genauso wie meine Mama auch ein Unikat ist :) .

Und jetzt bekomm ich Lust, mir auch mal selbst einen Pulli oder so zu stricken. Übung hab ich ja dank einem Als-Weihnachtsgeschenk-selbst-gestrickten-Schal eigentlich genug. Hmm, vielleicht werde ich das wirklich mal in Angriff nehmen, wenn erstmal die Prüfungen diese Woche rum sind und ich mal wieder Zeit hab etwas Luft zu holen nach dem ganzen Uni-Kram :) .

Dann werd ich auch mal fleißig weiter lernen bis es später dann ins Kino geht!

Weder vor noch zurück…

…ging’s für mich in den letzten Tagen gleich mehrmals – mit dem Auto. Tief Daisy ist zwar schon auf und davon, aber der Schnee, den es gebracht hatte, ist noch da. Einparken geht ja noch ohne Problem, nur das Ausparken später hmmm… Durchdrehende Reifen, kreischender Motor – egal ob nun vorwärts oder rückwärts!

Und da saß ich nun – mehr als ein Mal – in meinem Auto und senierte über das Lebens – mein Leben – während ich verzweifelte versuchte irgendwie aus dieser Parklücke rauszukommen… Aber ist es nicht auch oft im Leben so, dass wir feststecken, auf der Stelle treten, nicht vorwärts kommen und auch nicht mehr zurück können? So als würde alles um uns herum in einer atemberaubenden Geschwindigkeit an uns vorbei ziehen? Und wir versuchen verzweifelt uns einfach nur irgendwo fest zu halten. Weil wir uns hilflos fühlen, machtlos.

Ist das nicht so, wenn wir merken, dass unser Leben in eine ganz andere Richtung läuft als wir es geplant haben, uns erträumt haben? Wenn wir uns selbst eingestehen müssen, einen riesigen Fehler gemacht zu haben oder wenn wir zumindest denken, vielleicht einen gemacht zu haben? Und wenn wir manchmal deswegen nachts wach liegen und uns wünschen, dass irgendjemand die Uhr für uns zurück dreht, wieder auf Null stellt, damit wir wieder von vorne anfangen können? Wenn uns unsere alltäglichen Probleme überwältigen und wir deshalb vielleicht nicht einmal mehr wissen, wo denn nun überhaupt vorne und hinten ist?

Wir stecken fest. Unser Leben läuft an uns vorbei und winkt uns zu. Aber wir können uns nicht rühren, sind regungslos, wie versteinert.

Wie kommen wir da bloß wieder raus? Genauso, wie wenn wir mit unserem Auto im Schnee feststecken: Jemand muss uns anschieben.